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01.08.2018, 07:34 Uhr
Voll im Plan: Lechner überzeugt sich vom Fortschritt bei der B6-Brücke
 
Die Bauarbeiten zur Stabilisierung der B6-Brücke liegen voll im Plan. Davon konnte sich der Landtagsabgeordnete Sebastian Lechner während seiner Sommertour überzeugen. Der Leiter des Geschäftsbereichs Nienburg der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (NLStBV), Uwe Schindler, informierte unter dem Brückenwerk über Baumaßnahmen und Zeitplan. 


Mittels Stahlseilen soll die Brücke stabilisiert werden, damit sie bis zum Bau der neuen Brücke den gesamten Verkehr wieder aufnehmen kann. Die Vorrichtungen für die Führung sind bereits verankert. Aktuell werden die Stahlseile von einer Spezialfirma gefertigt. In riesigen bis zu vier Meter hohen Rollen werden sie wahrscheinlich Ende August an der Baustelle angeliefert. In einem komplizierten Verfahren wird die Spannung der Seile berechnet, die mit bis zu 300 t Zugkraft auf das Brückenwerk wirken. Für die Verankerung in der Fahrbahndecke wird die Brücke jeweils einseitig gesperrt werden müssen. Schindler rechnet damit, dass die Brücke im Dezember wieder für den LKW-Verkehr freigegeben werden kann.

Bauleiter Kai Berching und Mitarbeiter Steven Cholewzynski von der Firma Hörnig Bauwerkssanierung aus Aschaffenburg arbeiten mit Hochdruck daran, den ehrgeizigen Zeitplan einzuhalten. Sie zeigten sich zuversichtlich, dass die Stabilisierung noch in diesem Jahr abgeschlossen sein wird.

„Die Landesstraßenbaubehörde Nienburg und die ausführende Baufirma leisten hier hervorragende Arbeit“, ist Lechner überzeugt. Es werde alles getan, um die Umleitungsstrecke durch unsere Dörfer bis zum Jahresende aufzuheben. 

Mit diesen guten Nachrichten ging es in Begleitung des Regionsabgeordneten Stefan Porscha und Ratsherrn Heinz-Jürgen Richter weiter zu einem Gespräch mit der Bürgerinitiative Basse. Initiatorin Sabine von der Lieth berichtete von der aktuellen Belastungssituation an der Umleitung. Sie hob aber auch hervor, dass die Akteure viele Verbesserungen für die Anwohner umgesetzt hätten. Die Bürgerinitiative denkt bereits an die Zeit nach der Umleitung. Besonders wichtig sei die Grundsanierung der Ortsdurchfahrt und ein Fahrradweg von Basse nach Suttorf.

Lechner, Porscha und Richter werden jetzt die Möglichkeiten für die Sanierung der Ortsdurchfahrt und die Chancen für den Radweg auf Landes- und Regionsebene ausloten.

aktualisiert von Patrick Otto, 01.08.2018, 07:37 Uhr

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