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24.02.2019, 09:58 Uhr
Hoppenstedt, Lechner und Westmann über TenneT-Planungen zur Stromtrasse Suedlink überrascht – Neustädter Norden und Teile Garbsens betroffen
Die Wahlkreisabgeordneten für Neustadt und Garbsen, Dr. Hendrik Hoppenstedt MdB, Sebastian Lechner MdL (Neustadt) und Editha Westmann MdL (Garbsen) zeigten sich überrascht von der heute bekannt gegebenen Entscheidung des Unternehmens TenneT, den Korridor für die Stromautobahn SuedLink im sogenannten Abschnitt B von Rotenberg bis nach Südniedersachsen durch große Teile des Neustädter Nordens und Teilgebiete von Garbsen führen zu wollen. 
Im Neustädter Land soll die Stromtrasse an den Ortschaften Stöckendrebber, über Mandelsloh und weiter über Basse und Suttorf nach Schloss Ricklingen und Frielingen verlaufen. „Bisher sah es eher so aus, dass TenneT eine weiter östliche Variante wählt. Das hätten wir begrüßt. Wir sind überrascht, dass nun die westliche Route mit Neustadt und Garbsen bei der Bundesnetzagentur eingereicht werden soll“, erklären Hoppenstedt, Lechner und Westmann. Bisher hatte TenneT für die Stromtrasse Suedlink eine Route östlich um Hannover favorisiert. 

TenneT wird bis Ende März diesen Jahres die gesamte Korridor-Planung der Bundesnetzagentur zur Prüfung vorlegen. Auf Grundlage dieser Antragsunterlagen wird die Bundesnetzagentur ein formelles Beteiligungsverfahren durchführen und im Anschluss den Erdkabelkorridor für den Suedlink festlegen. Die Prüfung durch die Bundesnetzagentur soll bis Ende 2019 abgeschlossen sein. Tennet geht davon aus, dass das anschließende Planfeststellungsverfahren bis Ende 2021 andauern wird. Nach derzeitigem Stand soll die Stromtrasse bis 2025 gebaut werden. 

Jetzt gelte es zunächst, das Prüfverfahren der Bundesnetzagentur abzuwarten, sind sich Hoppentedt, Lechner und Westmann einig. „Wir werden diesen Prozess intensiv und kritisch begleiten. Für uns ist es wichtig, dass die Trasse erdverkabelt ist und an Straßen oder Schienen entlang geführt wird, um möglichst wenig landwirtschaftliche Flächen durch den Bau zu beeinträchtigen. Auch eine faire Entschädigung ist unabdingbar, damit das für die Energiewende so wichtige Projekt auch Akzeptanz findet“, betonen die CDU-Abgeordneten. 

In den nächsten Wochen werden die Vorhabenträger Tennet und TransnetBW gemeinsam Bürgerinnen und Bürger vor Ort über die Hintergründe des Erdkabelkorridorverlaufs für Suedlink informieren. 
 

aktualisiert von Patrick Otto, 24.02.2019, 10:01 Uhr

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